Spaghettitour 29.7.-2.8.2024
English version below
Die Spaghettitour dauerte 5 Tage. Gestartet bin ich am Montag, 29.Juli in Zermatt und nach Breithorn, Castor, Il Naso, Ludwigshöhe, Pico Nero, Balmenhorn, Vinzentpyramide, Parrotspitze, Zumsteinspitze und Signalkuppe ging es über die Monte Rosa Hütte wieder zurück nach Zermatt. Ich war für diese Tour mit Höhenfieber unterwegs, die vom sehr kompetenten und humorvollen Bergführer Thomas van Lieshout geführt wurde.
Sonntag, 28.Juli - Gandegghütte
Heute ist Tag 0 von der gebuchten Spaghettitour rund um das Monte Rosa-Massiv. Tag 0, weil die Tour erst morgen Vormittag beginnt, ich aber schon heute vom zu Hause losgezogen bin. Einmal mehr fiel mir der Abschied zu Hause unglaublich schwer. Ein schlechtes Bauchgefühl, Nervosität und die immer wiederkehrende Frage, warum ich nicht einfach mit dem Leben im Flachland zufrieden sein kann bewegen mich seit 2 Tagen. Ich weiss, ich sollte mich eigentlich freuen, aber die Angst dass erwas passieren könnte, fühlt sich bei jeder Abreise unermesslich an. Es ist anstrengend dagegen anzukämpfen und im Moment gelingt mir das auch nicht. Ich drücke mir die Daumen, dass die nächste Woche besser wird, als die Vorbereitung dazu. Am Donnerstag-Freitag war ich im Wildstrubel-Gebiet am Wandern und holte mir eine Mega-Blase an der rechten Ferse und eine kleine Blase an der Linken. Seit der Rückkehr sind Flipflops angesagt. Mir graut es, ab morgen 5 Tage die Bergschuhe zu tragen, der Schmerz am Freitag war den ganzen Tag enorm.
Nun sitze ich also hier in der Sonne vor der Gandegghütte mit dem Kopf voller Zweifel, ob ich mit der Blase die Tour machen kann/soll. Der Kopf gegen das Herz, mit dem Wissen, dass ich viel Geld für die Tour bezahlt habe und die Tour die Krönung meines Training sein sollte. Es geht ab Zermatt hoch hinaus: zuerst aufs Breithorn (bereits das dritte Mal), dann weiter zum Castor, Naso, Balmenhorn, etc. Insgesamt zehn 4000er in 5 Tagen. Und eine Übernachtung in der höchsten SAC-Hütte der Alpen, der Cabanna Margherita (4554m). Am Freitag schliesst die Tour mit einem Mittagessen in der Monte Rosahütte und der Wanderung zum Rotenboden. Täglich sind 1000hm zu absolvieren, 5-7h wandern. Keine Ahnung ob das geht. Ich habe beschlossen, nach dem Aufstieg zum Breithorn zu entscheiden, ob ich weitergehe oder wieder absteige. Das Hören auf den Körper ist auf den 8000ern essentiell, das sollte kch also auch schon auf 4000m beherrschen.
Im Moment bin ich einigermassen guten Mutes, ein kleines Puzzle legen hat da vielleicht auch geholfen.🤓
Gemäss Tour-Infos sollte ich an fast allen Tagen in den Hütten Empfang haben, also den Blog aktuell halten können. Mal schauen ob das auch wirklich so ist.
Falls ihr ein paar Sekunden Zeit habt, dürft ihr mir gerne ganz viele positive Gedanken senden, das hilft sicher.
Montag, 29.Juli - Breithorn
Heute wachte ich mit dem Wecker der Zimmerkollegen auf, um Punkt 5.45h. Eigentlich hatte ich geplant, erst 30 Minuten später aufzustehen, aber wenn man schon mal wach ist…
Leider war das Kissen ziemlich flach, Kopfschmerzen die Folge und die Freude auf Tour zu gehen war über Nacht auch nicht wirklich gewachsen.
Nun denn, das Frühstück war okay und um 7.15h lief ich los Richtung Gondelstation, um mit der ersten Gondel nach Zermatt zu fahren. Auf dem Weg hatte ich Begleitung von Katrin, einer Bergführerin, die auch zur Akklimatisation auf der Hütte übernachtete. Mit ihrem Charme durften wir auf die direkte Pendelbahn und somit waren wir schon um 7.50h in Zermatt. Auf dem Weg konnte sie mir auch ein wenig die Angst vor der Tour nehmen. Die Anforderungen seien hauptsächlich auf der Fitness-Seite und wer schon auf dem Matterhorn war, könne diese Tour garantiert machen. So stieg die Freude auf die Tour doch noch und nach einem Ovo-Brötchen aus dem Coop fühlte ich mich einigermassen ready. Ich hatte noch genügend Zeit, um mein Gepäck neu zu sortieren, meine Blase abzukleben und Übriges in ein Schliessfach zu legen. Dort traf ich zufälligerweise auf eine weitere Teilnehmerin der Tour: Stephanie ist auch aus Basel und war extra eine Stunde früher nach Zermatt gereist, um noch in Ruhe einen Kaffee zu trinken. Wir nutzen gemeinsam ein Schliessfach (so spart man 30.-) und gingen dann was trinken. So erfuhr ich auch, dass wir - abgesehen vom Guide - eine reine Frauentruppe sind und die dritte Teilnehmerin Lara heisst.
Um Punkt 9.14h waren wir beim Guide Thomas am Bahnhof und kurze Zeit später traf auch der Zug von Täsch mit Lara ein.
Den Weg zur Gondelbahn nutzten wir um uns ein wenig über Persönliches auszutauschen, und ich, um Thomas von meiner Blasenmysere zu berichten. Er meinte, dass ich für mich entscheiden soll, wie es geht. Man kann aber bei der Spaghettitour von jeder Hütte in die Zivilisation absteigen und somit könne ich jeden Tag aufs Neue schauen, wie es meinen Füssen geht. Das hat mich ziemlich erleichtert, denn so müsste ich nicht 5 Tage leiden und würde die Gruppe auch nicht am Writergehen hindern, falls es nicht ginge.
Oben auf dem kleinen Matterhorn angekommen, ging es schon los im Schnee. Die Steigeisen, etc montierten wir nach ca.200m und dann ging die Tour offiziell los. Schon nach kurzer Zeit merkte ich, dass ich im Speedy Gonçales-Zug gelandet war. Wir überholten Seilschaft an Seilschaft und ich war nach Minuten ausser Atem. Der Schmerz an de Füssen war konstant, aber auch aushaltbar. Das Terrain war jedoch nicht schwierig, so dass ich keine Probleme hatte. Den Abstieg nahmen wir nicht über die Normalroute, denn die Bedingungen waren super. Also überschritten wir den Gipfel und stiegen dann über die Flanke in Richtung Gletscher ab. Danach travsersierten wir bis zur nächsten Gletscherzunge, ab deren Ende die Hütte lag. Das Ganze dauerte nur 3.5h und so wsren wir schon um 14.30h in der Hütte. Gemäss meiner Uhr waren wir 7.7km unterwegs und leisteten 613hm hoch und 1004hm runter.
In der Hütte genossen wir die Sonne, trockneten dort auch unsere Ausrüstung und besprachen den nächsten Tag. Sogar eine Steinbockfamilie zeigte sich noch, unter anderem unter Terasse oder vor dem WC-Fenster :) Abendessen gab es wie üblich um 18.30h, weil aber der Essraum klein ist, wurden die späten Gruppen erst um 19.30h verköstigt. Wir waren sehr hungrig und hatten schon Mühe, bis 18.30h zu warten.
Die freie Zeit war ideal um einander bessee kennenzulernen und ich bin froh, dass ich einmal mehr wieder grosses Glück hatte. Stephi und Lara sind toll und wir verstehen uns sehr gut.
Nebenbei habe ich bei der Snkunft auch meine Füsse gepflegt. Sie haben jetzt Extra-Polster-Compeed mit Tape drauf. Mal schauen, ob das für morgen funktioniert.
Zu Abendessen gab es - wie in den italienischen Hütten offenbar üblich - als Vorspeise entweder Suppe oder Pasta und dann zum Hauptgang Vegi oder Fleisch. Ich wählte die Suppe und das Fleisch, nun weiss ich, dass das Fleischmenü einfach Fleisch mit Gemüse ist. Ab heute werde ich also das Vegimenü wählen.
Es war aber fein gekocht, und ich hatte Hunger, also war der Teller am Ende fast leer.
Nach dem Abendessen redeten wir noch ein bisschen bevor wir dann früh ins Bett gingen. Schön müde vom Tag und mit dem Wissen dass der Wecker morgen um 4:45h läutet.
Dienstag, 30.Juli - Castor
Die Nacht war für mich leider nicht so wirklich erholsam. Geschlafen habe ich gefühlt vielleicht 30 Minuten, obwohl es nicht mal so laut war in dem 20er-Schlag. Es windete immer wieder und mit Decke war es zu warm, ohne zu kalt und das Kissen auch wieder nicht so wahnsinnig bequem. Um 4.45h war ich also schon wach und somit ready für die Morgenroutine: aus dem Schlafsack rutschen, diesen zusammenpacken, Hosen und Socken anziehen, Theos und Stirnlampe mitnehmen, Rucksack nicht vergessen, und raus aus dem Zimmer. Draussen dann wieder alles schön im Rucksack verstauen und Frühstücken gehen. Das Frühstück ist für mich immer eine Qual, ich versuche 2 Stück Brot zu essen, um einigermassen Energie für den Grossteil des Tages zu haben. Heute gab es sogar ein Buffet mit verschiedenen Säften und Kuchen. Ich wählte aber Nutella-Brot und Tee. Danach Gstältli und Schuhe anziehen, alle Schichten die nötig sind überwerfen und raus. Dann draussen die Steigeisen an die Schuhe, Stöcke und Pickel bereit halten und ins Seil einhängen und ready to go.
Heute ging es zuerst den ganzen Weg wieder rauf, den wir gestern auf dem Gletscher absteigen mussten. Danach wurde es immer wie steiler, bis nur noch Spitzkehren den Aufstieg möglich machten. Eigentlich trug ich nur ein Shirt und einen ganz dünnen Pulli mit Armlingen und die Windjacke. Trotzdem war mir schnell zu warm und die Armlinge wieder weg. Während dem Hochlaufen fühlte ich mich sehr energielos und als es dann steiler und steiler wurde, wurde ich frustrierter und frustrierter. Die anderen 2 machten keine Anwandlung von Müsigkeit und das frustrierte mich noch mehr. Als dann Thomas vorschlug, dass wir noch schneller laufen sollten, dachte ich für eine Millisekunde, er machte einen Witz. Wir waren nämlich wieder ziemlich zackig unterwegs und meine Pumpe ziemlich am Arbeiten. Nach 10‘ drosselte er aber das Tempo wieder, ich war wohl zu langsam 🤷🏽♀️ ich hatte wirklich Mühe im Steilen, nicht wegen der Ausgesetztheit, ich hatte schlicht keine Energie. Ich negme an, das kommt davon dass ich zu viele Gedanken wegen der Blase am Fuss verschwendete und so die List auf das Bergsteigen nicht so da ist.
Mit 2 Minipausen zum Atmen kamen wir aber dann trotzdem als eine der ersten Gruppen auf dem Grat an. Dieser ist wirklich ein Grat, 50cm breit und links und rechts senkrecht runter. Aber mega toll zum Gehen und eine wunderbare Aussicht. Ab da konnte ich die Tour auch endlich geniessen. Das steile Stück war geschafft und der Grat lang und aremberaubend. Nie hütte ich gedacht, dass ich je so einen Grat gehen könnte.
Auf dem Gipfel war nur eine andere Gruppe und wenig Wind. Wir nahmen uns also auch Zeit für Gipfel-Fotos, die Theos strahlten auf jeden Fall mit der Sonne um die Wette. Nach dem Gipfel ging der Grat weiter runter, wieder einen Hügel hoch und wieder runter. Danach nahmen wir noch zusätzliche 50hm mit um einen weiteren 4000m-Hügel zu besteigen. Den Namen habe ich schon wieder vergessen..
Danach gings wieder auf den langen Abstieg über einen Gletscher zur Hütte. Zuerst sehr steil und dann immer flacher. Rechts tauchte irgendwann ein kleiner Steingrat auf, auf dem wine Gruppe herum kraxelte. Als Thomas das sah, fragte er uns, ob wir Lust hätten, da noch hoch zu gehen. Natürlich wollten wir uns das nicht entgehen lassen. Also kraxelten auch wir 10‘ später auf den Steinen herum, um auch noch einen 3900m Gipfel zu erklimmen. Ein schöner, rund 1-stündiger Umweg, den wir alle sehr genossen, denn es war erst 10:20h als wir auf dem Gipfel standen. Danach waren wir nur noch 15 Minuten auf dem Gletscher bis zur Hptte unterwegs. Dort genossen wir wieder die Sonne, trockneten die Ausrüstung, assen ein feines Omelette zum Zmittag und Kuchen zum Zvieri und die anderen schliefen auch noch ein wenig. Jede Stunde checkte irgendjemand von uns den Radar, denn das Wetter sollte gemäss Wetterbericht morgen irgendwann umschlagen.
Zum Znacht wählte ich dieses Mal Pasta zur Vorspeise und das Vegimenü und ihr werdet es nicht glauben: zum Dessert gab es wirklich und wahrhaftig Schoggimousse 🥰
Ich wünsche mir das schon seit ich in SaC-Hütten übernachte und heute gab es endlich ein Schokoladen-Dessert.. und es schmeckte sogar auch gut. Nach dem Essen diskutierten wir zum wiederholten Mal den Zeitplan für morgen und einigten uns mit Blick auf den Radar, der um 11h Regen und Gewitter anzeigte, dass wir um 4.30h loslaufen werden. Das heisst, morgen ist Tagwache um 3.45h und Frühstück um 4h. Das heiss auch, dass ich schon um 21.30h im Bettlag, um ein wenig Schlaf nachzuholen.
Mittwoch, 31.Juli - Il Naso, Ludwigshöhe, Pico Nero, Balmenhorn, Vinzentpyramide
Heute Morgen wachte ich mit dem Wecker auf und bis dahin hatte ich tatsächlich geschlafen. Wir waren in einem 6-er-Zimmer und keiner schnarchte. Das ist fast gleichzusetzen wie ein Lotto-Jackpot, wer schon mal in Mehrbettzimmern in der Höhe geschlafen hat, weiss wovon ich rede 😏
Zum Frühstück stopfte ich 2 Toastbrot mit Nutella innert kürzester Zeit in mich rein, da wir um 4.30h schon bereit sein mussten. Das Zusammenpacken habe ich grösstenteils schon vor dem Abendessen erledigt, weil am Morgen meist wenig Zeit und Licht dafür vorhanden ist.
Der Start war heute gemählich. Den Weg über den Gletscher von gestern wieder hoch und dann über eine Traverse zur Ostseite des ersten Gipfels von heute namens il Naso. Gleichzeitig mit uns starteten viele andere Gruppen, so dass am Anfang eine laute Steigeisen-Symfonie zu hören und viele Stirnlampen zu sehen waren
Zuerst ging es relativ steil ein kleines Schneefels hoch, dann gab es etwa 100hm einfache Felskletterei mit den Steigeisen. Dann kam ein weiteres Highlight: ca.100hm steiles Blankeis. Thomas stieg vor und setzte nach 50m eine Eisschraube. Danach konnten wir folgen. Wir kletterten mit den Frontzacken der Steigeisen und dem Pickel hoch. So steil war es etwa am Gipfeltag an der Ama Dablam, aber da gab es Tritte. Die Vielseitigkeit der Route hat uns alle mega gefreut! Nach dem Steileis ging es weiter auf einen Grat, der direkt auf den Gipfel führte. Einmal mehr waren wir die ersten aller Gruppen und wir konnten den Gipfel alleine so richtig geniessen. Weiter ging es auf der heutigen Tour auf der anderen Seite wieder steil durch Fels und Eis runter zum nächsten Gletscher. Weil die Bedingungen im Moment so gut sind, gab es eine tolle Traverse die uns ein paar Höhenmeter sparte. Danach ging es wieder hoch auf eine Art Hochtouren-Verkehrsdrehscheibe, die umringt ist von 4000ern. Biele Seilschaften sind heute unterwegs und so gab es einige Spuren und Menschen zu sehen. Aber es verteilte sich ziemlich gut, so dass wir uns trotzdem alleine auf weiter Flur fühlten. Der nächste Gipfel von heute war die Ludwigshöhe. Wir hatten gestern beschlossen, heute - je nach Wetter - noch 2 Gipfel mehr zu besteigen als auf dem Programm steht. Denn so könnten wir am Donnerstag oder Freitag schneller vorwärts kommen, falls dann das Wetter umschlagen würde.
Also versuchten wir heute auf nicht weniger als 5 Gipfeln zu stehen, bevor der Regen um 13h kommen sollte. Auf dem Il Naso standen wir übrigens schon um 7.30h, also 3h nach Abmarsch.
Nun wieder zurück zur Drehscheibe. Wir gingen von da auf eine kleine Anhöhe, von der man innert 5-10‘ gleich 2 Gipfel besteigen kann. Wir liessen unsere Rucksäcke auf der Anhöhe und gingen zuerst auf die Ludwigshöhe. Weil ich mittlerweile kein Einhornloses Gipfelfoto mehr nach Hause bringen darf, habe ich mir den kleinsten Theo in die Hosentasche gepackt und bin losgelaufen. Auch auf der Ludwigshöhe hatten wir das Glück, alleine auf dem Gipfel zu stehen. Oben windete es aber ziemlich und die Windjacken waren im Rucksack. Deshalb ging es kurz nach den Gipfelfotos schon wieder zurück zu den Rucksäcken. Dort packten wir die Windjacken aus und weiter ging es zum Pico Nero. Dort waren gerade 2 Seilschaft am kurzen, steile und ausgesetzten Aufstieg. Wir nahmen diesen also ein wenig langsamer als sonst in Angriff und konnten von oben wieder eine andere Perspektive dieser atemberaubenden Aussicht geniessen. Da die 2 Seilschaften schon beim Aufstieg ziemlich Mühe hatten, beschlossen wir auch hier, nur kurz auf dem Gipfel zu verweilen und vor den anderen wieder abzusteigen. Natürlich wieder erst nach dem Klein-Theo-Gipfelfoto. So waren wir 15‘ nach Aufbruch schon wieder bei den Rucksäcken. Jetzt folgte erst einmal ein kleiner Abstieg in Richtung Drehscheibe und dann links weg zum Balmenhorn. Dieser vierte Gipfel ist nur mit Eisentritten zu erreichen. Etwa 15 Stück führten in grossen Abständen auf den Felsgipfel. Auch hier war wine Seilschaft vor uns am Aufstieg und auch hier bekundeten die 2 Gäste ein wenig Mühe. Da die Sonne schien und der Wind still war, kpmmten wir die Wartezeit für eine Trink- und Snackpause nutzen. Als es an uns war, aufzusteigen, ging es nicht mal 5‘ bis wir uns wieder in Gipfelfoto-Pose werfen konnten. Da aber etwa 15 Personen oben waren, hielt es uns auch dort nicht sehr lange. Es hätte übrigens auch ein Biwak da oben, falls das Wetter mal umschlagen würde. Mittlerweile war war es schon 10.40h und immer noch erwarteten wir um 13h ein Gewitter. Also hiess es nach dem Abstieg auf der künstlichen Leiter gleich weiter zu gehen, denn die Vinzentpyramide wartete noch auf uns. Das hiess 100hm Gletscherabstieg um dann die Gegensteigung zum Gipfel wieder rauf zu gehen. Die 1200hm während den Stunden davor spührte ich nun langsam aber sicher in den Beinen. Nochtsdestoteotz ging es im Gleichschritt auch noch diesen Schneehügel hoch. Der Aufstieg dauerte nur 18 Minuten, aber da die Sonne immer noch schien, schwitzten wir einmal mehr am heutigen Tag. Zur Feier des leeren Gipfels genossen wir diesen und die 360 Grad-Aussicht ein wenig länger. Nun warteten zwischen Gipfel und Hütte nur noch 800hm Abstieg über den Gletscher. Da es teilweise sehr steil war, eutschten wir mehr als dass wir gingen, aber da das kontrolliert möglich ist, machte es auch noch Spass und sparte Kraft. 200hm über der Mantova-Hütte, in der wir schlafen werden, gibt es auch noch die Gnifettihütte. Ach was hätten wir dafür gegeben, wenn wir uns heute die 200hm Abstieg - und morgen die 200hm Aufstieg - hätten sparen können. Aber nein, wir mussten die 200hm auch noch runter und schon von weitem sahen wir gleich neben der Hütte einen schönen Bergsee. Schnell war die Schnapsidee geboren, nach der Ankunft darin zu baden… also gung es schnell weiter zur Hütte und was sehen wir da? Der See ist gar nicht neben der Hütte, sondern ca.70hm UNTER der Hütte. Aber die Idee war schon in unseren Köpfen, also liessen wir Steigeisen und Stöcke bei der Hütte und los ging es runter zum See. Thomas nahm den Joker und meldete uns in der Hütte an, verzichtete also freiwillig auf das Eisbad. Wir Mädels schafften es dann tatsächlich nacheinander im See zu baden, neben schwimmenden Eisblöcken und Schneeufer. Was für eine Abkühlung!!! Da die Sonne immer noch schien und beim See Windstille herrschte, war einem gleich nach dem Bad schon wieder wohlig warm. Wir wuschen auch noch 1-2 Kleider und trockneten diese in der Sonne. Danach stiegen wir wieder zur Hütte auf. Schön langsam dass wir nicht wieder schwitzen. Dort wartete Thomas auf uns, mittlerweile war schon 14h und noch immer war es sehr sonnig. Also genossen wir Kuchen und Panini draussen auf der Terasse und beglückwünschten uns zu dem super Tag und dem Mut, in den eiskalten See zu springen.
Danach war Ruhe angesagt. Genauer: Nachrichten lesen, reden, Schlafen, Olympia-Updaten, Fotos durchgehen. Um 17h trafen wir uns zu einem Apérol Spritz. Anscheindem sei das der Beste auf der Tour und Thomas hat uns nicht zu viel versprochen. Um 19h gab es dann Abendessen. Wir waren wieder als Vegi gemeldet und bekamen zur Vorspeise Lasagnenund danach Polenta mit Blumenkohlgratin. Als Dessert gab es wieder Schokolade: dieses Mal ein Klacks Schoggicreme auf Dosenpfirsich. Nichts Spektakuläres, aber für mich perfekt. Nun klingen wir den Abend aus, ich mit dem Schreiben dieses Blogs. Um 21.30h möchte ich im Bett sein, denn morgen ist wieder um 3.45h Tagwache.
Ah und der Regen kam dann auch noch, um 18h 😂
Donnerstag, 1.August - Parrotspitze, Zumsteinspitze, Signalkuppe
Einmal mehr klingelte der Wecker heute um 3.45h. Weil wir das Glück hatten, ein Zimmer für uns drei zu haben, konnten wir ungeniert zusammen- und umpacken. Das Licht ging jedoch erst um 3.50h per Automatik an. Das Frühstück war okay, dieses Mal ass ich nur ein wenig Joghurt und Haferflocken, weil ich gestern die ersten 2h wegen dem vollen Bauch gelitten hatte. Eine grosse Tasse Tee durfte auch nicht fehlen, trinken ist in der Höhe nämlich noch viel wichtiger als im Flachland.
Um kurz nach halb 5 machten wir uns wieder auf auf den Gletscher. Alles, was wir gestern runter geslided sind, durften wir heute wieder hochlaufen. Zum Glück gab es zwischendurch auch weniger steile oder sogar ein kleines fast flaches Stück. So ging es zuerst im Dunkeln, danach in der Dämmerung und zum Schluss sogar mit ein bisschen Sonne in die Höhe. Wir peilten direkt die Parrotspitze an, da waren wir nämlich gestern noch nicht. Kurz bevor wir von der Hauptspur abzweigten, begann es ziemlich stark zu winden. Dieser Wind begleitete uns bis zum Gipfel. Die kurzen Stopps zum Seil umhängen oder Pickel hervornehmen waren Horror. Zim Glück hatte ich meine Daunenjacke und heizbare Handschuhe dabei, das linderte die Kälte ein wenig. Beim Aufstieg fiel mir dann auch noch auf, dass das Steigeisen an meinem rechten Fuss lose war. Mitten in dem hwftigen Wind musste ich es neu festziehen. 5 Minuten später war es schon wieder lose. Die Arretierung unter der Sohle hatte sich gelöst. Jetzt musste Thomas - immernoch mitten im Wind auf dem langen Gipfelgrat - das Steigeisen ganz lösen und wieder neu einhöngen. Ich war ihm so dankbar, dass er das übernommen hat, ich hätte sicher doppelt so lange gehabt und alle hätten gefroren. Danach hielt das Steigeisen wieder bombenfest und wir konnten die letzten 20 Minuten auf dem Gipfelgrat mit Sonne und Wind richtig geniessen. Auch hatten wir wieder eine grandiose Aussicht, obwohl es ziemlich wolkig war. Der Gipfelstopp war aber sehr kurz, es war einfach zu kalt. Der Grat führte hinter dem Gipfel weiter und führte in einen steilen Abstieg mit Neuschnee von gestern Abend. Schön langsam und sschte brachten wir den Abstieg hinter uns und machten dann nochmals eine kleine Pause. Nun hiess es wieder steil hochgehen. Ich hatte das Hochgehen mittlerweile schon ziemlich satt, aber umdrehen lohnt sich ja jetzt auch nicht mehr 🤭
Also trottete ich am Seilende den anderen hinterher, immer versuchend, nicht allzu sehr ausser Atem zu kommen im steten Wind. Aber leider war mir das Tempo heute in den steilen Passagen wieder ein Mü zu schnell, so dass ich 2 Atem-Stopps brauchte bis wir zum Point of decision kamen. Dort mussten wir uns entscheiden, ob wir die Zumsteinspitze heute bei schlechter Sicht, oder morgen nach schlechter Nacht besteigen wollen. Lara war eher für den Aufstieg morgen früh, Stephi für heute und ich wollte die Höhenmeter endlich hinter mir haben, weshalb ich auch für heute war. Also liefen wir im Neuschnee weiter in Richtung unseres letzten Gipfels hoch. Wieder war es steil ohne Ende und ich langsam davon genervt. Etwa 100m unter dem Gipfel liessen wir die Rucksäcke wieder zurück, montierten den Helm und nahmen den Pickel mit. Nun hiess es nochmals einen steilen Eisgrat hochklettern und danach noch 20m Fels klettern. Als wir oben waren, hatten wir sogar das Glück, dass die Wolkendecke kurz aufriss und wir ein wenig von der Aussicht zu sehen bekamen. Der Wind war wieder schwächer und so waren wir doch immerhin knappe 5 Minuten auf dem Gipfel. Runter gingen wir ziemlich langsam, denn jeder Schritt musste sitzen, andernfalls würde die ganze Truppe den Hang runter rutschen und da verletzt man sich einfach zu schnell.
Mit den Rucksäcken und dem Bickel gab es jetzt nur noch den Sattel zu queren und die letzten 100 sehr steile Höhenmeter zu erklimmen. Eeendlich schlug Thomas mein Tempo an und so schafften wir es ohne Pause bis zur Hütte die auf dem Fels der Signalkuppe steht. Die Cabanna Margerita ist die höchste Berghütte in den Alpen und sehr bekannt. Wir werden also auf unserem letzten Gipfel der Tour gleich schlafen.
All das passierte noch am Vormittag, denn die Hütte erreichten wir schon kurz vor 11h morgens.
Wir waren die erste Gruppe und erhielten glücklicherweise ein 4-er-Zimmer. Dieses Mal schläft Thomas auch bei uns im Zimmer. Nach dem Einpuffen im Zimmer gings runter in die Essstubw wo wir erst einmal Pizza assen und zum Dessert einen Apfelstrudel. Das Zeug war mega fein, keine Ahnung, wie die auf dieser Höhe so gut kochen können. Nach dem Essen sassen wir noch ein bisschen im Esssaal, bevor wir alle uns irgendwann zu einem Mittagsschlaf entschlossen. Ich konnte immerhin ein paar Minuten schlafen und fühle mich nun nicht mehr so müde. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir mit reden, Blog schreiben und warten aufs Abendessen. Dieses gab es um 18.30h. Zur Vorspeise assen wir wieder Pasta mit Tomatensauce und der Vegihauptgang war für uns gefüllte Käseomelette mit Tomatensalat. Als Dessert gab es feine Honigmelone und nochmals ein Glas Wasser. Nun versuche ich mich zu überwinden, draussen die Zähne zu putzen, weil es immer wieder schneit, extrem windet und darum sehr kalt ist. Ein Lavabo sucht man hier nämlich vergebens, denn fliessendes Wasser gibt es nicht. Der Gestank des WC darf sich jeder selbst vorstellen, nur so viel: es dauert nur einige Sekunden bis der Würgereiz beginnt.
Freitag, 2.August - Monte Rosa Hütte, Zermatt
Nun bin ich schon seit 2 Tagen zu Hause, in denen ich mich hauptsächlich darauf fokussierte, die Olympischen Spiele zu verfolgen. Das Mitfiebern vor dem Fernseher ist aber fast so ermüdend, wie in den Bergen zu sein und sich zu fragen, ob die Schweizer sich in Paris solide schlagen.
Ihr Daheimgebliebenen habt sicher schon viele tolle Momente vor dem TV verbracht, während ich in der Abgeschiedenheit der Alpen umhertrottete. Trotzdem möchte ich euch den letzten Tag meiner Hochtour nicht vorenthalten.
Die letzte Nacht verbrachten wir ja in der Cabanna Margeritha, die höchstgelegene Hütte in Europa, die auf der Signalkuppe gebaut wurde. Lustigerweise schlief ich in dieser Hütte am besten auf der gesamten Tour. Ich ging shcon um 21h ins Bett und konnte kurz darauf schon einschlafen. In der Nacht war es eher heiss, wir hatten vergessen das Fenster zu öffnen. Jeder der in der Nacht aufwachte, wollte sich den Aufwand nicht machen, aus dem Bett zu steigen und das Fenster zu öffnen. Also blieb es die ganze Nacht zu. Wir hatten jedoch nur ein 4er-Zimmer, so dass es noch einigermassen ging mit der stickigen Luft. Leider war das Fenster auf dem Klo ebenso die ganze Nacht geschlossen. Als ich kurz nach dem Klingeln des Weckers eben dahin musste, rettete mich nur der Buff von Stephi vor dem Erbrechen. Dieser beissende Gestan, steht mir jetzt gerade wieder in der Nase, keine Ahnung, wie ich es geschafft habe, dort zu pinkeln.
Danach war ein letztes Mal Zusammenpacken angesagt. Wir trafen uns beim Frühstück und wieder war ich zufrieden mit ein wenig Joghurt und Müsli mit einem Tee. Die Tagesetappe ist heute ganz einfach: Wir gehen zuerst über den Grenzgletscher so weit runter wie möglich, um dann über die Felsen zur Monterosahütte zu gelangen. Von dort sind es dann nochmals 3 Stunden bis zur Station Rotenboden, wo uns die Gornergratbahn wieder nach Zermatt chauffieren sollte.
Die ersten 100hm von der Hütte auf den Pass gingen wir sehr langsam und konzentriert am kurzen Seil und mit dem Pickel an. Ein Abrutschen da hätte eine laaange Rutschpartie im Dunkeln zur Folge. Der Wind war ziemlich stark und entweder wirbelte dieser den gestern gefallenen Neuschnee wieder auf, oder es schneite auch wieder.
Danach wurde es flacher und wir wechselten wieder auf das lange Seil. Ich beschloss, die Daunenjacke anzuziehen, da mir ein wenig kalt war. So gingen wir in zügigem Tempo über den Gletscher weiter. Die Spur war gut zu sehen und wir waren nicht die einzige Gruppe, die am Absteigen war. Jedoch waren wir einmal mehr wieder die Schnellste. So suchte Thomas eine sichere Spur durch die vielen Gletscherspalten und möglichst weit weg von den Seracs, die an den Seiten teilweise runter hingen. Ich war wieder am Ende des Seils, was bei den steilen Passagen manchmal ein wenig mühsam war. Man muss nämlich das Seil immer möglichst straff haben, jedoch musste ich versuchen, meine Schritte kontrolliert und sicher zu setzen, bevor das Seil zu straff ist, denn dann würde es mich ziehen. Zudem war die optimale Fussstellung, um auf dem Gletscher nicht zu rutschen leider genau die Stellung, die am Schmerzhaftesten war. Ich übertrat mich unter diesen Bedingungen gefühlt alle 5 Minuten, stürzte 3-4 Mal und verbog so meinen Trekkingstock auch noch ein wenig. Aber trotzdem machte es irgendwie Spass. Nur heiss wurde mir so schnell wieder, so dass ich die Daunenjacke bei der erstbesten Gelegenheit wieder loswurde. Da das Terrain immer mal wieder ziemlich steil war, gewannen wir ziemlich schnell an Tiefe und schon nach weniger als 2 Stunden konnten wir die Steigeisen demontieren und auf dem Fels weitergehen. Es war zuerst ein wenig komisch, nach so langer Zeit ohne Steigeisen zu gehen, aber es machte Spass, von Fels zu Fels hüpfend vorwärts zu kommen. Um kurz vor 8h erreichten wir die Monte Rosa Hütte, wo wir draussen in der Sonne eine Pause einlegen konnten. Ich trank den hausgemachten Eistee, der zwar gut schmeckte, aber sogar mir zu wenig süss war. Nach ca.30 Minuten nahmen wir auch noch den zweiten Teil des Wegs unter die Füsse. Wir waren schon 1500hm abgestiegen und es sollten nochmals ca. 600hm Auf- und 600hm Abstieg dazu kommen.
Zuerst führte der super markierte Weg wieder über Felsen. Die ein wenig schwierigeren Stellen waren mit Eisenstäben und Seilen vereinfacht. Man merkt, dass die Hütte oft und auch von ungeübten Bergsteigern oft begangen wird und darum in einem top Zustand sein muss. Nach etwa 40 Minuten kamen wir zum letzten Gletscherstück. Wir montierten also nochmals die Steigeisen, waren für die Überquerung jedoch nicht am Seil. Der Weg ist auch hier sehr gut markiert, man muss sich manchmal den besten Weg ein wenig suchen, jedoch sind Spalten und Löcher sehr gut sichtbar. Es war auch eine gute Abkühlung von unten, so dass wir weniger schwitzten, als auf den Felspassagen davor. Die Eisqualität war hervorragend und Thomas fand einen wunderbaren Weg durch diese Eiswelt. Immer grössere Geröllfelder kündigten das Ende des Gletschers an und ein letztes Mal zogen wir die Steigeisen wieder aus. Das aller letzte Stück war dann ein wunderbarer Wanderweg, der auch ziemlich bevölkert war. Wir kreuzten glaube ich auf diesen letzten 90 Minuten mehr Menschen, als auf der gesamten Tour davor. Die Monte Rosa-Tour ist für viele die erste Gletscher-SAC-Hütten-Tour, dementsprechend ist sie auch viel begangen. Der Ausblick, der sich uns beim Zurückschauen zeigte, was atemberaubend. Ich kann verstehen, wieso der Weg so voll ist. Es war für uns auch extrem eindrücklich zu sehen, woher wir vor 5 Tagen gekommen sind. Auch wenn die Schmerzen an meinen Füssen am Schluss nochmals ziemlich heftig waren, wurde dieser fast überstrahlt durch den Stolz den ich in mir trage.
Um kurz nach 11h standen wir dann schwitzend, aber grinsend an der Station Rotenboden, bereit wieder in die Zivilisation zurück zu kehren. Ich wechselte auch noch kurz mein Shirt, beim Heben meiner Arme kam ein Geruch zu Tage, den ich im Zug niemandem zumuten wollte. Ich sehnte mich jetzt nur noch nach den Flipflops, die glücklicherweise im Schliessfach in Zermatt auf mich warteten.
Der Zug war voll mit asiatischen Touristen. Ich rechne es denjenigen die neben uns sassen hoch an, dass sie nur dezent die Nasen rümpften, als wir uns neben sie setzten.
Unten in Zermatt angekommen, hatten wir sogar noch Zeit, um im Coop was kühles zu Trinken und was feines zu Essen zu holen, bevor wir gemeinsam mit dem Zug nach Täsch fuhren. Dort mussten wir uns von unserem Guide verabschieden. Einmal mehr hatte ich super Glück mit dem Bergführer, ich kann ich absolut zu 100% empfehlen. Sehr unaufgeregt, mit sehr viel Humor und tollen Gesprächsthemen. Ich fühlte mich zu jeder Zeit absolut sicher mit ihm und langweilte mich auch an den langen Hüttennachmittagen nie mit ihm. Als Sahnehäuptchen haben wir auch sehr viele tolle Fotos von ihm erhalten, die uns in den unterschiedlichsten, beindruckenden Aussichten abbilden.
Von Täsch ging es mit dem Bus nach Visp und danach weiter mit dem Direktzug nach Basel. Stephi und Lara waren auf demselben Zug, stiegen aber jeweils in Spiez und Bern aus. Auch mit ihnen zwei habe ich einmal mehr den Jackpot geholt. Ich bin es gewohnt, nur in Männergruppen in den Bergen unterwegs zu sein, was immer sehr unkompliziert ist. Mit Lara und Stephi waren wir nun eine reine Frauengruppe und trotzdem war die Stimmung immer unkompliziert und schön. Diese Erfahrung werde ich ganz fest und mit Dankbarkeit in meinem Herzen tragen. Die zwei Mädels sind auf jeden Fall grossartige Frauen, die ich mir jederzeit wieder an meiner Seite wünschen würde, sollten wir wieder mal die Gelegenheit dazu haben.
Das Fazit zu der Woche ist relativ einfach: Nicht von schlechtem Gefühl oder suboptimalen Bedingungen von einer Tour abhalten lassen. Durchbeissen tut gut und macht einen noch stolzer. Compeed-Pflaster funktionieren tatsächlich, den Schmerz abhalten tun sie aber nicht. Mit den richtigen Frauen in den Bergen unterwegs zu sein ist, macht richtig Spass.
Ich bin ready für das grosse Nepal-Abenteuer in 3 Wochen und bin gespannt, was ich da alles erleben und lernen werde.
English Blog about
Spaghettitour 29.7.-2.8.2024
The spaghetti tour lasted 5 days. I started on Monday, July 29th in Zermatt and after Breithorn, Castor, Il Naso, Ludwigshöhe, Pico Nero, Balmenhorn, Vinzentpyramide, Parrotspitze, Zumsteinspitze and Signalkuppe I went back to Zermatt via the Monte Rosa Hut. I had altitude fever for this tour, which was led by the very competent and humorous mountain guide Thomas van Lieshout.
Sunday, 28.Juli - Gandegghütte
Today is day 0 of the booked spaghetti tour around the Monte Rosa massif. Day 0, because the tour doesn't start until tomorrow morning, but I already left home today. Once again, saying goodbye to home was incredibly difficult. A bad gut feeling, nervousness and the recurring question of why I can't just be happy with life in the lowlands have been bothering me for the past 2 days. I know I should be happy, but the fear that something might happen feels immeasurable every time I leave. It's exhausting to fight it and at the moment I can't do it either. I'm keeping my fingers crossed that next week will be better than the preparation for it. On Thursday-Friday I was hiking in the Wildstrubel area and got a mega blister on my right heel and a small blister on my left. Since returning, flip-flops have been popular. I'm dreading having to wear mountain boots for 5 days starting tomorrow, the pain on Friday was enormous all day.
Now I'm sitting here in the sun in front of the Gandegghütte with my head full of doubts about whether I can/should do the tour with the bladder. The head against the heart, knowing that I paid a lot of money for the tour and that the tour was supposed to be the culmination of my training. From Zermatt we go high: first to the Breithorn (for the third time), then on to Castor, Naso, Balmenhorn, etc. A total of ten 4000m peaks in 5 days. And an overnight stay in the highest SAC hut in the Alps, the Cabanna Margherita (4554m). The tour ends on Friday with lunch at the Monte Rosahütte and the hike to Rotenboden. There are 1000m to complete every day, 5-7 hours of hiking. No idea if that works. I decided that after climbing the Breithorn I would decide whether to continue or descend again. Listening to your body is essential on the 8000m peaks, and you should also be able to do this at 4000m.
I'm in fairly good spirits at the moment, putting together a little puzzle might have helped too.🤓
Together with tour information, I should be able to receive reception in the huts on almost all days, so I should be able to keep the blog up to date. Let's see if that's really the case.
If you have a few seconds, you are welcome to send me lots of positive thoughts, that will definitely help.
Monday, 29.Juli - Breithorn
Today I woke up to my roommates' alarm clock at 5:45 a.m. sharp. I had actually planned to get up 30 minutes later, but when you're awake...
Unfortunately, the pillow was quite flat, which resulted in a headache and the joy of going on tour didn't really increase overnight.
Well, breakfast was okay and at 7:15 a.m. I set off towards the gondola station to take the first gondola to Zermatt. On the way I was accompanied by Katrin, a mountain guide, who also spent the night at the hut to acclimatize. With their charm we were allowed to take the direct cable car and were in Zermatt at 7:50 a.m. On the way she was able to take away some of my fears about the tour. The requirements are mainly on the fitness side and anyone who has already been to the Matterhorn can definitely do this tour. So the joy of the tour increased and after an Ovo roll from the Coop I felt somewhat ready. I still had enough time to rearrange my luggage, tape my bladder and put the rest in a locker. There I happened to meet another participant on the tour: Stephanie is also from Basel and had traveled to Zermatt an hour earlier to have a quiet coffee. We shared a locker (that saves us 30.00) and then went for a drink. That's how I found out that - apart from the guide - we are an all-female group and that the third participant is called Lara.
At exactly 9:14 a.m. we were with guide Thomas at the train station and a short time later the train from Täsch with Lara arrived.
We used the way to the gondola to talk a little about personal matters and I to tell Thomas about my bladder mysera. He said that I should decide for myself how to do it. But on the spaghetti tour you can descend from any hut into civilization, so I can see how my feet are doing every day. That made me quite relieved because I wouldn't have to suffer for 5 days and wouldn't stop the group from writing if it didn't work.
When we arrived at the top of the little Matterhorn, we started in the snow. We installed the crampons, etc. after about 200m and then the tour officially started. After a short time I realized that I had landed on the Speedy Gonçales train. We passed rope team after rope team and after minutes I was out of breath. The pain in my feet was constant, but bearable. However, the terrain wasn't difficult, so I didn't have any problems. We didn't take the normal route down because the conditions were great. So we crossed the summit and then descended over the flank towards the glacier. We then trekked to the next glacier tongue, at the end of which the hut was located. The whole thing only took 3.5 hours and we were in the hut at 2.30 p.m. According to my watch we traveled 7.7km and achieved 613hm up and 1004hm down.
We enjoyed the sun in the hut, dried our equipment there and discussed the next day. Even an ibex family showed up, including under the terrace or in front of the toilet window :) As usual, dinner was at 6:30 p.m., but because the dining room is small, the late groups were only served at 7:30 p.m. We were very hungry and had trouble waiting until 6:30 p.m.
The free time was ideal for getting to know each other better and I'm glad that I was once again very lucky. Stephi and Lara are great and we get along very well.
I also took care of my feet when I arrived. You now have extra padding Compeed with tape on it. Let's see if that works for tomorrow.
For dinner - as is apparently usual in the Italian huts - there was either soup or pasta as a starter and then vegi or meat as the main course. I chose the soup and the meat, now I know that the meat menu is simply meat with vegetables. So from today on I will choose the vegetarian menu.
But it was well cooked and I was hungry, so the plate was almost empty in the end.
After dinner we talked a bit before we went to bed early. Pretty tired from the day and knowing that the alarm clock will ring at 4:45 a.m. tomorrow.
Tuesday, 30.Juli - Castor
Unfortunately, the night wasn't really relaxing for me. I felt like I slept for maybe 30 minutes, even though it wasn't even that loud in the 20s. It was always windy and with a blanket it was too warm, without it too cold and the pillow wasn't that comfortable either. So at 4:45 a.m. I was already awake and ready for the morning routine: slip out of the sleeping bag, pack it up, put on pants and socks, take Theos and headlamp with me, don't forget my backpack, and get out of the room. Then put everything back outside in your backpack and go have breakfast. Breakfast is always torture for me, I try to eat 2 pieces of bread in order to have some energy for most of the day. Today there was even a buffet with various juices and cakes. But I chose Nutella bread and tea. Then put on your gstältli and shoes, throw on all the layers that are necessary and get out. Then outside, put your crampons on your shoes, have your poles and ice ax ready, hook them into the rope and be ready to go.
Today we first went all the way back up that we had to descend on the glacier yesterday. After that it got steeper and steeper until only switchbacks made the climb possible. Actually, I only wore a shirt and a very thin sweater with arm warmers and the windbreaker. Nevertheless, I quickly felt too warm and the arm warmers were gone again. During the run up I felt very low in energy and then as it got steeper and steeper I became more frustrated and frustrated. The other 2 didn't show any signs of fatigue and that frustrated me even more. Then when Thomas suggested we run even faster, for a millisecond I thought he was joking. We were traveling pretty briskly again and my pump was pretty much working. After 10' he slowed down again, I was probably too slow 🤷🏽♀️ I really struggled on the steep slopes, not because of the exposure, I simply had no energy. I assume it's because I was wasting too much thought about the blister on my foot and so the idea of mountain climbing isn't there.
With two mini-breaks to breathe, we were still one of the first groups to arrive on the ridge. This is really a ridge, 50cm wide and vertically down to the left and right. But great for walking and a wonderful view. From then on I was finally able to enjoy the tour. The steep part was done and the ridge was long and breathtaking. I never thought I would be able to walk such a ridge.
There was only one other group on the summit and little wind. So we also took time to take photos of the summit, the Theos were definitely shining like the sun. After the summit the ridge continued down, up a hill again and down again. Afterwards we took an additional 50m to climb another 4000m hill. I've forgotten the name again...
Then we went back on the long descent over a glacier to the hut. First very steep and then gradually flatter. At some point a small stone ridge appeared on the right and the group was scrambling around on it. When Thomas saw this, he asked us if we would like to go up there. Of course we didn't want to miss it. So 10' later we also scrambled around on the stones to climb a 3900m peak. A nice, around 1-hour detour that we all really enjoyed, because it was only 10:20 a.m. when we were at the summit. Afterwards we only had a 15 minute walk on the glacier to the main camp. There we enjoyed the sun again, dried our equipment, ate a delicious omelet for lunch and cake for snack and the others also slept a little. Every hour one of us checked the radar because, according to the weather report, the weather was supposed to change at some point tomorrow.
This time for dinner I chose pasta as a starter and the vegetarian menu and you won't believe it: for dessert there was really chocolate mousse
I've been wanting this since I've been staying in SaC huts and today I finally had a chocolate dessert... and it even tasted good too. After dinner we discussed again the schedule for tomorrow and, looking at the radar, which showed rain and thunderstorms at 11 a.m., we agreed that we would set off at 4:30 a.m. That means tomorrow wake is at 3:45 a.m. and breakfast at 4 a.m. That also means that I was in bed at 9:30 p.m. to catch up on some sleep.
Wednesday, 31.Juli - Il Naso, Ludwigshöhe, Pico Nero, Balmenhorn, Vinzentpyramide
This morning I woke up to the alarm and I had actually been asleep until then. We were in a room for 6 and no one snored. This is almost the same as winning the lottery jackpot. Anyone who has ever slept in a shared room at a height knows what I'm talking about 😏
For breakfast I stuffed myself with 2 pieces of toast with Nutella in a very short space of time as we had to be ready at 4.30am. I did most of the packing before dinner because there is usually little time or light for it in the morning.
The start was slow today. The path back up over yesterday's glacier and then over a traverse to the east side of today's first peak called il Naso. Many other groups started at the same time as us, so at the beginning a loud symphony of crampons could be heard and many headlamps could be seen
First it was relatively steep up a small snow rock, then there was about 100m of easy rock climbing with crampons. Then came another highlight: about 100m of steep blank ice. Thomas climbed forward and set an ice screw after 50m. After that we could follow.
We climbed up using the front points of the crampons and the ice ax. It was about that steep on the summit day at Ama Dablam, but there were steps. We were all really happy about the diversity of the route! After the steep ice we continued onto a ridge that led directly to the summit. Once again we were the first of all the groups and we were able to really enjoy the summit alone. Today's tour continued steeply on the other side through rock and ice down to the next glacier. Because the conditions are so good at the moment, there was a great traverse that saved us a few meters in altitude. Then we went back up to a kind of high-speed traffic hub surrounded by 4,000-meter peaks. Biele rope teams are out and about today and so there were some tracks and people to see. But it was spread out pretty well, so we still felt alone in a wide area. The next peak today was the Ludwigshöhe. Yesterday we decided to climb two more peaks today - depending on the weather - than was on the program. Because that way we could move forward more quickly on Thursday or Friday if the weather changed then.
So today we tried to stand on no less than 5 peaks before the rain was supposed to come at 1 p.m. By the way, we were at Il Naso at 7:30 a.m., 3 hours after departure.
Now back to the turntable. From there we went to a small hill from which you can climb two peaks within 5-10'. We left our backpacks on the hill and first went to Ludwigshöhe. Because I'm no longer allowed to bring home a unicorn-less summit photo, I put the smallest Theo in my pants pocket and set off. We were also lucky enough to be alone on the summit of Ludwigshöhe. But it was quite windy at the top and the windbreakers were in the backpack. That's why shortly after the summit photos we went back to the backpacks. There we unpacked the windbreakers and continued on to Pico Nero. There were two rope teams on the short, steep and exposed climb. So we tackled this a little slower than usual and were able to enjoy a different perspective of this breathtaking view from above. Since the two rope teams had a lot of trouble climbing up, we decided to just stay on the summit for a short time and descend again before the others. Of course only after the Little Theo summit photo. So 15 minutes after setting off we were back at the backpacks. Now there was a short descent towards the turntable and then left to the Balmenhorn. This fourth peak can only be reached with iron steps. About 15 of them led to the rock summit at large intervals. Here, too, there was a rope team ahead of us on the climb and here too the two guests showed a little effort. Since the sun was shining and the wind was calm, we took advantage of the waiting time for a drink and snack break. When it was our turn to climb, it wasn't even 5' until we were able to pose for a summit photo again. But since there were about 15 people up there, we didn't stay there very long.
By the way, there would also be a bivouac up there in case the weather took a turn. By now it was already 10:40 a.m. and we were still expecting a thunderstorm at 1 p.m. So after descending the artificial ladder we had to continue straight away, because the St. Vincent's Pyramid was still waiting for us. That meant a 100m descent from the glacier and then going back up the opposite slope to the summit. I could now slowly but surely feel the 1200m elevation gain in the hours before in my legs. Nevertheless, we went up this snow hill in step. The climb only took 18 minutes, but since the sun was still shining, we were sweating again today. In celebration of the empty summit, we enjoyed this and the 360 degree views a little longer. Now there was only 800m of descent over the glacier between the summit and the hut. Since it was very steep in places, we were pushing more than walking, but since it was possible to do this in a controlled manner, it was also fun and saved energy. 200 meters above the Mantova hut, where we will sleep, there is also the Gnifetti hut. Oh, what we would have given if we could have saved ourselves the 200m descent today - and the 200m ascent tomorrow. But no, we still had to go down the 200m and from a distance we saw a beautiful mountain lake right next to the hut. The crazy idea was quickly born to bathe in it upon arrival... so we quickly went on to the hut and what did we see there? The lake is not next to the hut, but about 70m UNDER the hut. But the idea was already in our heads, so we left our crampons and poles at the hut and off we went down to the lake. Thomas took the joker and registered us in the hut, so he voluntarily gave up the ice bath. We girls actually managed to swim in the lake one after the other, next to floating ice blocks and snow banks. What a cooling down!!! Since the sun was still shining and there was no wind near the lake, you felt comfortably warm again immediately after your swim. We also washed 1-2 clothes and dried them in the sun. Then we climbed back up to the hut. It's nice and slow so that we don't sweat again. Thomas was waiting for us there, it was already 2 p.m. and it was still very sunny. So we enjoyed cake and panini outside on the terrace and congratulated ourselves on the great day and the courage to jump into the ice-cold lake.
After that it was time to rest. More precisely: reading the news, talking, sleeping, updating the Olympics, going through photos. At 5 p.m. we met for an Apérol Spritz. Apparently it's the best on the tour and Thomas didn't promise us too much. At 7 p.m. there was dinner. We were registered as vegetarians again and were given lasagne as a starter and then polenta with cauliflower gratin. For dessert there was chocolate again: this time a dollop of chocolate cream on canned peaches. Nothing spectacular, but perfect for me. Now we're ending the evening, me writing this blog. I want to be in bed by 9:30 p.m. because tomorrow the wake-up time is again at 3:45 a.m.
Ah and the rain came at 6 p.m. 😂
Thursday, 1.August - Parrotspitze, Zumsteinspitze, Signalkuppe
The alarm clock rang once again today at 3:45 a.m. Because we were lucky enough to have a room for the three of us, we were able to pack and repack without any hassle. However, the light only came on automatically at 3:50 a.m. Breakfast was okay, this time I only ate a little yoghurt and oatmeal because yesterday I suffered from a full stomach for the first 2 hours. A large cup of tea was also a must, as drinking is much more important at altitude than in the lowlands.
Shortly after 5:30 we set off again onto the glacier. Everything we slid down yesterday, we were able to run back up today. Luckily there were also less steep sections or even a small, almost flat section. So it was first in the dark, then in the twilight and finally even with a bit of sunshine. We aimed straight for the Parrotspitze, as we weren't there yesterday. Just before we branched off the main trail it started to wind quite strongly. This wind accompanied us to the summit. The short stops to put on the rope or take out the ice ax were horror. Luckily I had my down jacket and heated gloves with me, which alleviated the cold a bit. As I was climbing up, I also noticed that the crampons on my right foot were loose.
In the middle of the strong wind I had to re-tighten it. 5 minutes later it was loose again. The lock under the sole had come loose. Now Thomas - still in the wind on the long summit ridge - had to completely loosen the crampons and put them back on again. I was so grateful to him for taking on this, I would have probably been twice as slow and everyone would have been cold. Afterwards the crampons held rock solid again and we were able to really enjoy the last 20 minutes on the summit ridge with the sun and wind. We also had a fantastic view again, even though it was quite cloudy. But the summit stop was very short, it was just too cold. The ridge continued behind the summit and turned into a steep descent with fresh snow from last night. We completed the descent very slowly and quickly and then took another short break. Now it was time to climb steeply again. I was pretty tired of going up by now, but it's not worth turning around anymore 🤭
So I trotted along behind the others at the end of the rope, always trying not to get too out of breath in the constant wind. But unfortunately the pace was a bit too fast for me today in the steep sections, so I needed two stops to breathe until we got to the point of decision. There we had to decide whether we wanted to climb the Zumsteinspitze today with poor visibility or tomorrow after a bad night. Lara was more for the climb tomorrow morning, Stephi for today and I wanted to finally have the altitude behind me, which is why I was for today. So we continued walking in the fresh snow towards our last summit. Again it was steep without end and I was starting to get annoyed by it. About 100m below the summit we left our backpacks behind, put on the helmet and took the ice ax with us. Now it was time to climb up a steep ice ridge again and then climb another 20m of rock. When we were at the top, we were even lucky enough that the cloud cover broke briefly and we were able to see a little of the view. The wind was weaker again and we were at the summit for just under 5 minutes. We went down quite slowly, because every step had to be right, otherwise the whole group would slide down the slope and you would get injured too quickly.
With the backpacks and the iceaxe, all that was left was to cross the saddle and climb the last 100 very steep meters. Eventually Thomas picked up my pace and so we made it to the hut that stands on the rock of the Signalkuppe without a break. The Cabanna Margerita is the highest mountain hut in the Alps and very well known. So we will sleep straight away on our last summit of the tour.
All of this happened in the morning, as we reached the hut shortly before 11am.
We were the first group and luckily got a room for 4 people. This time Thomas is also sleeping in our room. After puffing up in the room, we went down to the dining room where we ate pizza and an apple strudel for dessert. The stuff was super fine, I have no idea how they can cook so well at this altitude. After dinner we sat in the dining room for a while before we all decided to take a nap. At least I was able to sleep for a few minutes and now I don't feel so tired anymore. We spent the rest of the afternoon talking, blogging and waiting for dinner. Doeses was at 6:30 p.m. For starters we again had pasta with tomato sauce and the veggie main course for us was stuffed cheese omelette with tomato salad. For dessert there was fine honeydew melon and another glass of water. Now I'm trying to force myself to brush my teeth outside because it keeps snowing, is extremely windy and is therefore very cold. You won't find a washbasin here because there is no running water. Everyone can imagine the smell of the toilet for themselves, just this: it only takes a few seconds for the urge to gag to begin.
Friday, 2.August - Monte Rosa Hütte, Zermatt
I've been at home for 2 days now, during which I mainly focused on watching the Olympic Games. But watching the TV is almost as tiring as being in the mountains and wondering whether the Swiss will do well in Paris.
Those of you at home have probably spent many great moments in front of the TV while I trotted around in the seclusion of the Alps. Nevertheless, I don't want to withhold the last day of my high tour from you.
We spent our last night in the Cabanna Margeritha, the highest hut in Europe, which was built on the Signalkuppe. Funnily enough, I slept the best in this hut on the entire tour. I went to bed at 9 p.m. and was able to fall asleep shortly afterwards. It was rather hot at night and we forgot to open the window. Anyone who woke up in the night didn't want to make the effort to get out of bed and open the window. So it stayed closed all night. However, we only had a room for 4 people, so the stuffy air was still manageable. Unfortunately the window in the toilet was also closed all night. When I had to go there shortly after the alarm went off, only Stephi's buff saved me from vomiting. That acrid smell is now in my nose again, I have no idea how I managed to pee there.
Then it was time to pack up one last time. We met at breakfast and again I was happy with some yogurt and granola with a tea. Today's stage is very simple: first we go down as far as possible over the Grenzgletscher and then over the rocks to get to the Monterosa Hut. From there it's another 3 hours to the Rotenboden station, where the Gornergratbahn should chauffeur us back to Zermatt.
We walked the first 100m from the hut to the pass very slowly and with concentration on the short rope and with the ice axe. Slipping there would result in a loooong slide in the dark. The wind was quite strong and either it blew up the fresh snow that had fallen yesterday or it snowed again.
After that it became flatter and we switched back to the long rope. I decided to put on the down jacket since I was a little cold. So we continued across the glacier at a brisk pace. The trail was easy to see and we weren't the only group descending. However, we were once again the fastest. So Thomas looked for a safe trail through the many crevasses and as far away as possible from the seracs that partially hung down the sides. I was at the end of the rope again, which was a bit difficult at times given the steep sections. You always have to keep the rope as tight as possible, but I had to try to take my steps in a controlled and safe manner before the rope was too tight, because then it would pull me. In addition, the optimal foot position to avoid slipping on the glacier was unfortunately exactly the position that was the most painful. Under these conditions I felt like I stepped over every 5 minutes, fell 3-4 times and bent my trekking pole a little. But it was still kind of fun. I just got hot again so quickly that I got rid of the down jacket at the first opportunity. Since the terrain was quite steep at times, we gained depth quite quickly and after less than 2 hours we were able to remove the crampons and continue walking on the rock. It was a little strange at first to walk without crampons after such a long time, but it was fun to hop forward from rock to rock. Shortly before 8 a.m. we reached the Monte Rosa Hut, where we were able to take a break outside in the sun. I drank the homemade iced tea, which tasted good, but wasn't sweet enough even for me. After about 30 minutes we also took the second part of the path under our feet. We had already descended 1500hm and there was to be another 600hm ascent and 600hm descent.
First the well-marked path led over rocks again. The slightly more difficult parts were simplified with iron bars and ropes. You can tell that the hut is used often, even by inexperienced mountaineers, and therefore needs to be in top condition. After about 40 minutes we came to the last piece of glacier. So we put the crampons on again, but we weren't on the rope for the crossing. The path is also very well marked here, you sometimes have to search for the best path, but cracks and holes are very clearly visible. There was also a good cooling down from below, so we sweated less than on the rocky passages before. The ice quality was excellent and Thomas found a wonderful path through this ice world. Ever larger scree fields announced the end of the glacier and we took off the crampons one last time. The very last part was a wonderful hiking trail that was also quite populated. I think we crossed more people on these last 90 minutes than on the entire tour before. For many people, the Monte Rosa tour is their first glacier SAC hut tour, so it is very popular. The view that showed us when we looked back was breathtaking. I can understand why the path is so crowded. It was also extremely impressive for us to see where we came from 5 days ago. Even though the pain in my feet was quite severe at the end, it was almost outshone by the pride I carry within me.
Shortly after 11 a.m. we stood at the Rotenboden station, sweating but grinning, ready to return to civilization. I also briefly changed my shirt; when I lifted my arms, a smell came to light that I didn't want to expose to anyone on the train. All I longed for now was the flip-flops, which luckily were waiting for me in the locker in Zermatt.
The train was full of Asian tourists. I give credit to those sitting next to us for only slightly turning up their noses when we sat down next to them.
When we arrived down in Zermatt, we even had time to grab something cold to drink and something nice to eat at the Coop before we took the train to Täsch together. There we had to say goodbye to our guide. Once again I was super lucky with the mountain guide, I can absolutely recommend it 100%. Very calm, with a lot of humor and great topics of conversation. I felt completely safe with him at all times and was never bored with him, even on the long afternoons in the hut. As the icing on the cake, we also received a lot of great photos from him, which show us in a variety of impressive views.
From Täsch we took the bus to Visp and then took the direct train to Basel. Stephi and Lara were on the same train, but got off in Spiez and Bern respectively. I hit the jackpot once again with the two of them. I'm used to only being in groups of men in the mountains, which is always very uncomplicated. With Lara and Stephi we were now a purely women's group and yet the atmosphere was always uncomplicated and nice. I will carry this experience firmly and with gratitude in my heart. The two girls are definitely great women that I would like to have at my side again at any time, should we have the opportunity again.
The conclusion to the week is relatively simple: Don't let bad feelings or suboptimal conditions stop you from going on a tour. Biting through feels good and makes you even prouder. Compeed plasters actually work, but they don't stop the pain. Being out in the mountains with the right women is really fun.
I'm ready for the big Nepal adventure in 3 weeks and I'm excited to see what I'll experience and learn.